Asfalt Hütte und Freunde zogen wieder alle Spaß-Register
Moonlight-Show: Faxen für und mit dem Publikum

Sie möchten ein paar Stunden Comedy der allerersten Sahne genießen? - Kein Problem, Asfalt Hütte macht's möglich. Am Wochenende lud sich Neumünsters spleenigster Entertainer wieder eine Reihe ausgesuchter Freunde in seine "Moonlight Show". Jan Ulrich aus Mölln, Markus Pingel aus Kiel und Sebastian Schnoy aus Hamburg waren dem Ruf aus Neumünster gefolgt. 170 Gäste genossen den Comedy-Abend in der Papierfabrik.

"Hallo Sie!" - Wie gewohnt brachte Asfalt Hütte das Publikum ins Spiel.

Jan Ulrich machte aus seiner Namensgleichheit mit einem berühmten Radprofi auch keinen Hehl und fuhr - fast stilgerecht - mit einem kleinen Roller in die Show. In seiner Parodie ging er denn auch auf das ein, was Radprofis wohl am wenigsten haben: Zeit. "In mir wohnt kein Ehrgeiz für schnelle Bewegungen" lautete sein Resümee und so beschrieb er sehr zur Erheiterung der Gäste unter anderem einen 100 Meter Lauf, bei dem der gewinnt, der die Ziellinie als letzter passiert.

Weiter ging es im Programm mit Markus Pingel, der mit seinen Satiren über seine Rolle als Gesellschafter "Nobert Brötzke" in einem Altersheim die Lacher auf seiner Seite hatte. Als dritter im Bunde der Comedy-Künstler war dann Sebastian Schnoy an diesem Abend an der Reihe. Der Hamburger nahm im herrlichen Wechselspiel die Schwierigkeiten eines Rundfunkmoderators mit einem "Loveline"-Telefonanrufer auf die Schippe.

Unverkennbar: Nobert Brötzke in Aktion.
Mit seiner Paradefigur hatte Markus Pingel die Lacher sofort auf seiner Seite.
(Fotos: jas)

Zwischen den Gast-Kabarettisten sorgte Asfalt Hütte mit kurzen Einlagen immer wieder für Superstimmung. Wie aus seinen bisherigen "Moonlight Shows" bekannt, machte er auch diesmal wieder die Zuschauer selber zu kleinen Comedy-Stars. Diesmal "erwischte" es Bankleiter Manfred Müller von der Dresdner Bank, der eine offizielle Presseerklärung einer berühmten Plattenfirma auf der Bühne vorlesen musste, während Asfalt Hütte im Bühnenhintergrund dazu reichlich Faxen machte. (jas)

aus: Holsteinischer Courier vom 30. Mai 2000